11Okt/21

Offroad-Tools

In Vorbereitung auf unsere nächste Tour in Sardinien Ende Okt. 2021 möchte ich Euch ein paar nützlicher Tools näher vorstellen. Einige davon haben wir selbst im Einsatz (mit # gekennzeichnet), einige stehen noch auf unserer Wunschliste (mit * gekennzeichnet) und ein paar sind praktisch, haben wir aber aus Platzgründen oder anderen Überlegung nicht mehr im Fokus. 

Die Auflistung bleibt dynamisch und wir versuchen sie laufend zu ergänzen, pflegen und aktuell zu halten. Daher wird die im Ranking der Posts öfter mal nach oben rutschen.

Interessierte können die Produkte durch anklicken direkt über den mit unserem Amazon PartnerNet verknüpften Link bei amazon.de erwerben. 

KOCHEN

Übersicht

Espressotassen #

Wir genießen gerne mal einen Espresso unterwegs aus unserer Handpresso-Maschine. Die originalen Handpresso-Tassen aus Kunststoff sind zwar hübsch anzuschauen aber der Plastikgeschmack 🙁 Also Edelstahl. Grill

Grillpfanne #

Kamber 12V-Wasserkocher #

Petromax Raketenofen #

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken Holzvergaserofen sucht, welche im Outdooreinsatz seine volle Stärke ausspielen kann ist mit sauber verarbeiteten Petromax-Raketenofen vollkommen richtig. In kürzester Zeit wird Holz aller Art nahezu aschefrei verbrennt.

STANLEY Einhand-Vakuum-Thermobecher 0,35 l #

Warmer Kaffee auch unterwegs? Dann ist der Stanley Thermobecher genial.

Edelstahlbecker stapelbar #

Wer nicht auf Plastikgeschmack steht der ist hier richtig.

Faltbarer Windschutz #

HYGNIENE

Übersicht

Microfaser Geschirrtücher #

Nachdem wir länger ein kleines Microfaser-Handtuch als Geschirrtuch “mißbraucht” hatten und sowohl beim Abtrocknen als auch beim Trocknen des Handtuchs sehr gute Erfahrungen gemacht hatten war die Entscheidung eigentlich naheliegend und einfach.

BITE AWAY #

Mückestiche werden nun – Zitat kids – “einfach weggebrutzelt”. Funktioniert auch wenn beim “Bruzeln” kurz die Zähne zusammengebissen werden müssen 😉

SCRUBBA WASH BAG 2.0 #

Outdoor Camping Waschmaschine – ja richtig gelesen. Mit dieser Waschtasche lässt sich Wäsche waschen. Wir haben das auf unseren Touren selber ausprobiert. Ja gut – es lässt sich nicht mit einer Waschmaschine zuhause vergleichen aber ja es funktioniert.

SCHLAFEN

Übersicht

Salewa Doppelwandzelt Litetrek III #

Auf der Suche nach einem leichten, platzsparendem Zelt sind wir auf das Salewa Litetrek III gestoßen. Schon vor vielen Jahren als Iglu-Zelte gerade aufgekommen sind waren wir bereits begeistert von den Salewa-Zelten, auch später als wir uns bei den Pfadfindern für handliche Zelte entscheiden mussten war Salewa die Wahl. 

Auf unseren Touren verwenden wir das Zelt um mehr Platz im Fahrzeug zu haben und die Kids “auszulagern” – ihnen gefällt es, ist es doch wie ein kleines “Abenteuer” für sie alleine zu übernachten.

10T selbstaufblasbare Mikrofaser Isomatte #

Ein bisschen Luxus für angenehmen Schlaf – nur das mit dem “Selbstaufblasbar” funktioniert nicht ganz – ein wenig muss trotzdem nachgeholfen werden. Naja eher mehr als weniger….

NAVITGATION

Übersicht

Garmin Overlander Navigator *

Aktuell Navigieren mit einem iPad und den kostenfreien Apps maps.me und MapOut. Unterstützt durch Google Earth und park4night funktioniert das sehr gut. Das Navigationsgerät von Garmin mit 7″-Touchscreen bietet etliche vorinstallierte On-Road und Off-Road-Topografie-Karten und einen 64 GB Speicher für zusätzliches Kartenmaterial. 

Gut gelöst finden wir neben der Größe die ausgeklügelte Halterung, welche entweder mit Saugnapf oder – unsere bevorzugte Befestigungslösgung – mit RAM-kompatiblem Adapter. Ergänzend dazu kann mit das Garmin mit einem Satellitenkommunikator verbunden werden und weitere Vorteile wie Zwei-Wege-Nachrichten, SOS, Wettervorhersage etc. aus einem Gerät auch abseits der Mobilfunktnetze genutzt werden. Interessant isst auch die mögliche drahtlose Koppelung mit der Garmin BC35 Rückfahrkamera.

GARMIN InReach Mini *

Kompaktes Satelliten-Kommunikationsgerät mit globaler Iridum-Satellitenabdeckung für weltweite Zweiwegekommunikation. Bis zu 90 h Akkulaufzeit, wasserdicht und das bei nur 100 g Gewicht und 10 x 5 x2,5cm Größe. Beeindruckend.

ELEKTRO

Übersicht

LED Videoleuchte Mini #

Handliche leistungsstarke, dimmbare akutbetriebene LED-Leuchte

Solar Ladegerät 30 W #

Mobiles Laden unterwegs, mit 2 praktischen USB-Anschlüssen.

USB Steckdosen 12 V #

Nachdem immer mehr Geräte auf USB als Stromanschluss setzen und der 12V-Zigrattenanschluß erst mit einem Adapter hierfür zu Verfügung steht war der Umbau auf direkte USB-Anschlüsse naheliegend.

Blaupunkt DENVER 212 DAB BT #

Heavy Duty Radio für den Einsatz in extremen Bedingungen. Mit Freisprechfunktion und vielen Media-Anschlußmöglichkeiten. Noch haben wir nicht viel Erfahrung damit machen können, aber er macht einen sehr robusten Eindruck.

NOCO Boost HD GB70 2000A #

Nie wieder Startprobleme wegen leerer Batterien. Immer wieder waren wir mit dem Problem konfrontiert. Lange Standzeiten, unerwartet hoher Verbrauch durch zB Standheizung, unerkannte Verbraucher usw. Mit dieser handlich kleinen aber extrem leistungsstarken Starthilfe welche zugleich als Powerbank genutzt werden kann ist dies nun Vergangenheit. Ein Backup welches wir nicht mehr vermissen möchten.

Batterieladegerät 12 V #

Intelligentes Ladegerät mit Rekonditionierungsmodus

SONSTIGE TOOLS

Übersicht

MFH US Munitionskiste #

Aufbewahren und staubsicher verstauen.

OFF Road Fahrtipps #

Handbuch für Off-Road-Fahrer. 

Outdoor Lamp Spiritus #

Hinter dem Horizont links #

Macht Lust auf Reisen. Einsteigen und losfahren. Sehnsucht garantiert.

19Sep/21

lake of constance

18.-19. Sept. 2021

Eigentlich waren wir zu einem Tagesausflug im Bodenseeraum aufgebrochen, sicherheitshalber haben wir ein paar Reserveklamotten und was zum Essen mitgenommen. Man weiß ja nie 😉 Entlang dem Nordufer mitten durch Obstplantagen bis Meersburg, dann mit der Fähre nach Konstanz (die Kids waren begeistert). Am Ufer der Uni Konstanz ein nettes Fleckchen zum Verweilen gefunden und einigen Studenten beim Standup-Paddeln zugeschaut. Zum Baden war´s und dann doch zu frisch, aber Muscheln konnten die Kids einige sammeln.

Entlang dem Südufern ging die Reise wieder zurück. Schlussendlich haben wir dann doch beschlossen beim Rohrspitz zu übernachten und verbrachten einen wunderschönen Herbstabend mit einem beeindruckend Sonnenuntergang.

05Sep/21

Guebwiller (Alsace, F)

03.-05. Sept. 2021

Das letzte Wochenende vor dem Schulbeginn und das schöne Wetter nutzen wir um nochmals eine Ausfahrt zu machen. Madame weigert sich noch immer im Silberrücken zu übernachten als starten wir Fr. NM den Silberbulli und fahren über Zürich und Basel ins Elsass. Guebwiller haben wir so gut in Erinnerung, da zieht es uns wieder hin. Naja, die gute Konditorei im ehemaligen Bahnhofgebäude ist auch ein Grund 🙂

Den Gemeindecampingplatz steuern wir nach üblichen Staus in Zürich und Basel direkt an und fast leer bekommen wir den selben Platz wie letztes Mal. 

Ein feines Wochenende später und eine kleine Enttäuschung weil das Bahnhofsgebäude saniert wird und die Konditorei zu hat zonkeln wir über den Schwarzwald wieder heim.

31Jul/21

Selbstisolation in Volterra (I)

COVID-19 hat auch unsere Freizeitunternehmungen geprägt und seit Monaten haben wir uns zurückgehalten und – teils wegen behördlicher Reisebeschränkungen – keine Reisen mehr unternommen. “Ein Sommer wie damals” hat die Politik großspurig versprochen, nur allein der Glaube daran fehlt uns. Im Frühling dann trotzdem unsere Entscheidung nicht wieder einen Sommer durchzumachen und auf alles zu verzichten, immerhin geimpft und mit einem Jahr Pandemie im Umgang mit den Hygiene- und Maskenvorschriften gut geübt. Nach kurzer Überlegung war klar dass es nichts “Großes” werden will, etwas wo wir nicht mit all zu vielen Kontakten konfrontiert werden müssen. Etwas zum entspannen und den eignen Rhythmus zu leben. Und Madame und die Kids wollten baden, nicht zuviel rumfahren. Also keine Abenteuerfahrt mit Silberrücken 🙁 
Ein Ferienhaus war der gemeinsame Nenner.

Wo? Frankreich? Im Ländle? Wieder in Österreich? Italien? Wie weit resp. lange wollen wir fahren? 

Internetrecherche, viele Angebote durchgeschaut und dann die Entscheidung dass Italien, genauer Toskana in der Nähe von Volterra ein kleines, feines und zwar nicht billiges aber erschwingliches Ferienhaus mit eigenem Pool eigentlich eine gute Wahl ist. Also fix machen, letzte Juliwoche. Gebucht!

24. Juli 2021 geht es los. Früh morgens damit wir nicht in den vollen Reiseverkehr kommen. Ha, das haben sich wohl viele gedacht, 10km vor der Grenze Chiasso war Schluß mit gemütlichem Reisen. Stop-and-go-Verkehr bis Bologna mit Ausnahme die Umfahrung Milano – einfach durchgefahren, das haben wir noch nicht oft erlebt.

So gut wie auf die Minute genau sind wir alle unsere Zeitreserven aufgebraucht nach 11 h Fahrt angekommen und von unseren Vermietern nach allen COVID-Regeln eher distanziert aber höflich begrüßt worden. Kurze Übergabe und weg waren sie. Ja da waren wir, ein schmuckes kleines Häuschen, ein großer Pool und viel Natur. Und abgesehen von Nachbarhunden die uns nachts mit Konzerten beglückten und der Vermieter der jeden 2. Tag als Poolboy sich betätigt hat ist unser Plan voll aufgegangen. Wir war alleine und haben entspannt. In Selbstisolation beim wunderbarem Wetter und viel Ruhe.

06Sep/20

schau auf´s land

COVID-19 bedingt eine Reise anders wie geplant – Entschleunigung im Burgenland.

Lange hatten wir überlegt wie und wo wir unseren Sommerurlaub heuer verbringen werden. Geplant waren die letzten zwei Ferienwoche irgendwo, evtl. mal wieder in den Norden zu reisen. Und dann kam COVID-19 und alles würde anders. Was zuvor problemlos möglich war ist nun plötzlich mit Bedenken und völlig neuen Überlegungen verbunden. Die Fallzahlen steigen und haben kürzlich erst den höchsten Wert seit 03.April wieder erreicht.

Ist es verantwortungsvoll in derzeitiger Situation zu verreisen? Kommen neue Reisewarnungen? Ist eine Rückkehr dann so einfach möglich?

Also ein Urlaub in Österreich. “schau auf´s Land” wie die Regierung empfiehlt.

Und dann – kurz bevor es Ende August losgegangen ist eine Schlechtwetterperiode. Prima – genau die Woche erwischt in welcher Starkregen angesagt wurde. Unser ursprünglich überlegtes Ziel Ober- und Niederösterreich zu erkunden und die neue Plattform schauaufsland.at zu nutzen können wir vergessen. Der Südosten ist der einzige Winkel in welchem halbwegs gutes und stabiles Wetter vorgesagt wurde. Also Burgenland.

Auf der Hinfahrt entschied mein Copilot das ein Abstecher, naja eher ein unangemeldeter Überfall, “zuhause” in Kärnten gut wäre. Ja – es war tatsächlich ein Überfall …

Tags darauf hin es von der Nähe Klagenfurt auf der Bundesstrasse Richtung Wien durch beeindruckende Landschaften quer durch die Steiermark, an Bruck an der Mur vorbei bis zur Südautobahn und dann Richtung Eisenstadt. Unser Ziel war der Gemeindecampingplatz in Donnerskirchen, westlich des Neusiedlersee in Mitten der Weinberge. Ideal für unsere geplanten Radtouren. Zudem ein Freibad unmittelbar daneben. 

Ein Ausflug in die Hauptstadt von Burgenland musste natürlich auch sein – der einzige wirklich leicht verregnete Tag der Woche hat sich ideal dafür angeboten. Das Esterhazy-Schloss, die Fussgängerzone und ein wenig durch die Stadt herumspazieren. Und natürlich ein Kaffe mit Kuchen 🙂

Tags darauf ein Ausflug nach Podersdorf – leider, abgesehen vom Strandbad und dem Campingplatz kein direkt Zugang zum See möglich. Also die Mole entlang und ein wenig Seeluft schnuppern. In der “Strandbar” dann noch einen Kaffee schlürfen. Im Dorf gab´s noch eine Pizza zu Mittag. Auf der Rückfahrt schauten wir dann noch das Schloß Halbturn an. Ein beeindruckender Privatbesitz.

Die Freistadt Rust und der Ort der Seefestspiele Mörbisch durften natürlich auch nicht fehlen. Rust ist eine nette kleine Stadt mit etlichen anmachigen Cafe´s. Sehr gemütlich. Ach ja – und Schlagen mitten im Ort – beinahe wäre ich auf eine Ringelnatter gestiegen. Unklar bleibt wer sich mehr erschrocken hat 🙂 Aber auch in Rust wissen Sie was sie von den Touristen verlangen können. 3,30 EUR für eine Verlängerten und 3,80 EUR für einen Kuchen das ist dann schon eher unverschämt. Mörbisch war weniger unser Ding. Zu sehr vermarktet und wiederum nur eingeschränkter Zugang zu See.

Sehr zu empfehlen sind Radtouren. Super ausgebaute Fahrradwege, bestens beschildert. Alte Weinkeller, teilweise in Heurigen umgebaut laden zum Rasten ein. Haben wir natürlich auch ausprobiert. Weinhaus Schüller – sehr freundlich und ausgezeichnete Angebote. Der Hausherr hat sich dann noch kurz zu uns gesetzt und wir haben festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte in Feldkirch haben. Die Welt ist eben doch ein Dorf.

Auf unserem letzter Ausflug wollten wir uns eigentlich Mattersburg ansehen – wir wollen ja wissen wo hunderte Millionen verschwinden können. Aber die Stadt hat uns allein schon beim Durchfahren so garnicht gefallen dass wir einfach weitergekurvt sind. Schlussendlich sind wir auf der Burg Forchtenstein gelandet. Eine imposant positionierte Burg der Esterhazy. Wir hatten Pech denn wenige Minuten zuvor hat die Burgführung bekommen und die nächste war erst in 2,5 Stunden. Immerhin konnten wir den Innenhof und die Aussichtsplattform besichtigen.

Über einen kurzen Abstecher durch Niederösterreich kurvten wir wieder zurück Richtung Donnerskirchen.

Am Samstag war Rückreisetag. In 6,5 Stunden Fahrzeit waren wir wieder in Feldkirch zurück.