Ansitzjagd

Wo sind ist es denn das Rehwild?

Schon seit mehreren Wochen sind meine Ansitze ohne Erfolg und ohne Anblick. Zu gut war der Einstand im angrenzenden Maisfeld, zu üppig das Äsungsangebot ringsum. Am Wochenende wurden endlich die erste. Maisfelder geerntet und nun lebt die Hoffnung wieder.

Waidmannsheil aus der Erlenau in Nofels.

Murmeljagd am Kalbelesee in Warth-Schröcken

Am 08. Sept 2017 kam ich den Genuß meiner ersten hochalpinen Murmeljagd. Peter und Jürgen haben zur Murmeljagd am Kalbelesee bei Warth-Schröcken eingeladen. Ein paar Tage zuvor hatte Peter die Lage sondiert und ca. 12 Murmel gesichtet.

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Nachmittag 13:30 Uhr war Abfahrt in Feldkirch und über Bludenz-Lech-Warth ging es ins Revier. Nach ein paar Probeschüssen, welche zur Zufriedenheit ausfielen, ging es an den nördlich der Straße gelegenen Hang. Peter zog mit dem Toyota mit ruhiger Hand den Berg fast senkrecht hinauf zu einem kleinen Plateau. Von dort ging es zu Fuß weiter den Hang hinauf. Eine Katze mit zwei Äffchen und zwei Bären mit fehlendem Kugelfang waren die ganze Ausbeute. Also Stellungswechsel auf die andere Talseite.

Noch nicht richtig oben angekommen ein Anblick auf gleich 3 Bären. Aber bevor die Schußposition richtig eingenommen war sind die drei schon außer Sicht. Nach einer 1/2 Stunde Pirsch beschlossen wir noch höher zu fahren.

Kurz unter der Bergstation neuerliche Pirsch. Ein kräftiger Bär wird ausgemacht und wir gegen auf Schußposition. Distanz knapp um die 100m, schräg nach oben, ca. 30 Höhenmeter. Der erste Schuß setze dem Bär schwer zu, orientierungslos flüchtet er ca. 3m unter dem Eingang zu Bau und verhofft. Wir sprinten nach oben und außer Atem angekommen bekommt er den Fangschuß.

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Kurz darauf fällt ein Schuß weiter unten und eine Katze fällt im Feuer von Sabine.

Wir bergen beide und geben uns das Weidmannsheil. Brechen darauf hin die Rückfahrt ins Tal an bis Jürgen plötzlich einen weiteren Bären links neben der Straße ausmacht, rasch reagiert wird angelegt und der Bär fällt im Feuer, kommt kurz wieder hoch und flüchtet ein paar Meter in ein unter der Straße verlegtes Betonrohr. Schweißspuren deuten auf eine schweren Treffer. Wir sichern die Ausgänge der Röhre und halten eine Strategiebesprechung. Der Bär wird aus der Rohre getrieben und Jürgen gelingt der Fangschuß.

Nachdem die Stücke schön gebettet waren, folgte eine jagdtradionellen Bruchübergabe, die Stücke wurden totgetrunken und anschl. ausgeweidet.

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Im Gasthof “Zum Jäger” in Buchboden (Großes Walsertal) wurde der Jagdtag beendet.

Fotos copyright by Sabine.

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