Silvaplan – ohne Surfzeug

09.-10. August 2019

Das gute Wetter noch ausgenutzt und einen Kurztrip zum Silvaplana-See gemacht – zwar ohne Surfzeug aber trotzdem wie immer ein Genuss das Panorama zu erleben, den Wind zu spüren und Surfluft zu schnuppern.

Überrascht war ich was sich alles verändert hat seit meinem letzten Besuch. Umfahrungstunnel und einen sehr aufgewerteten Dorfplatz.

Überrascht war ich auch über das “Gebäude” auf dem Julierpaß – bin mir nicht schlüsslig ob es mir gefällt oder ob ich es einfach für einen Schandfleck halten soll.

Hoher Kasten (CH)

So. 04. August 2019

Von Rüthi auf den Hohen Kasten und zurück – ein langer, landschaftlich schöner Marsch. Unzählige E-Biker überholten mich ohne große Anstrengung (so was gehört nicht auf den Berg) – und ca. 1 h vor Rückkehr verlassen meine bewährten Bergschuhe die Kraft und die Sohle links bleibt liegen, kurz darauf löst sich auf rechts auf. Nach über 15 Jahren treue Dienste ist das OK.

Bockjagd im Schwarzwald

Unser kleines Jagdteam mit Verstärkung der Übersaxner Truppe folgt sehr gerne der Einladung von Berthold S.

Trotz unsicherer Witterung und alles andere wie sommerliche Temperaturen freuen wir uns auf das bevorstehende Jagderlebnis und werden auch gleich nach der Ankunft den Anstellern zugewiesen und sitzen bereits früh. In dem fast 2.000 ha großen Jagdgebiet stehen unterschiedliche Sitze und Bereich für uns bereit. Waldränder, Waldsitze, usw.

Um 21.45 Uhr ist Jagdende und wir können auf eine Strecke von4 Stk. Rehwild und einen Jungdachs blicken. Den Abend lassen wir mit Gegrilltem und feinen Salaten ausklingen. Spät – naja eigentlich eher früh – kommen wir ins Bett. Aber 2 Stunden später ist es schon wieder 4 Uhr und dass heißt auf für den Morgenansitz.

Leider ist uns das Jagdglück an diesem Morgen nicht hold – und wir baumen alle um 8:30 Uhr erfolglos ab. 

Am Hof von Berthold gibt es dann mal Kaffee und ein stärkendes Frühstück bevor wir uns wieder auf die Heimreise machen.

Ein Dank an den Jagdherrn und sein Team !

HITZE im Elsass (f)

Do. 30. Mai 2019

Früh morgens Abfahrt in Feldkirch mit Route über Sargans – Zürich – Basel. Wir kommen problemlos und völlig staufrei bis an die Grenze. Dort ein unwesentlicher kurzer Stau bei der Grenzkontrolle und schon sind wir in Frankreich. Perfekt 🙂

Bei Mulhouse verlassen wir die Autobahn, suchen uns einen Rastplatz und machen erst mal eine gemütliche Pause, stärken uns und planen die weitere Route, welche uns nach Guebwiller führt. Dieses nette Städtchen wollen wir anschauen und uns mit ein paar frischen Sachen eindecken.

Navi-Strecke mitten durch die Weinberge

Später kurven wir weiter und fahren entlang der schönen Weinberg in Richtung Colmar weiter. Das Dorf Eguisheim ist unser Ziel – wir wollen auf dem Campingplatz Camping les Trois Châteux einchecken – aber leider zeigt uns die Warteschlange beim der Zufahrt schon dass wir hier wenig Erfolg haben werden. Voll und ausgebucht.

Also beschließen wir kurzer Hand auf einen uns bekannten Platz zu wechseln und fahren Richtung Cernay nach Süden. Das Navi schickt uns die kürzeste Route – mitten durch den Weinberg – ein Fahrverbot gab es nicht.

Der Camping Les Cigognes haben wir in guter Erinnerung und die Kids hatten letztes Jahr ihren Spaß auf dem Platz mit vielen schattenspendenden Bäumen und Hecken – und den Störchen. Unglücklicheweise kamen wir genau zur Mittagszeit an und standen vor verschlossener Schranke. Der Nahe Skaterplatz bot gute Ablenkung und die Kids waren beschäftigt und wir hatten Zeit für einen Kaffee. Auch gut so.

In der Zwischenzeit konnte ich recherchieren, dass es in der Nähe noch einen Platz gibt – einen Waldcampingplatz mit 4-Sternen gleich im Nachbardorf. Zusammenpacken und ab geht´s. 

Auf dem Camping Huttopia Wattwiller (ca. 21 €/Nacht für Bus+2E+2K+Strom) angekommen können wir auch gleich einchecken – aber nur für eine Nacht. Danach: ausgebucht. Langsam zweifeln wir daran dass Camping noch das Erlebnis von früher ist – schön waren die Zeiten als spontan noch Platz gefunden werden konnte. Aber egal – für heute alles gut

Camping Huttopia Wattwiller

Fr. 31. Mai 2019

Heute steht ein Platzwechsel an. Notgedrungermaßen. Den aller ersten Platz den wir in Guebwiller angefahren haben wollen wir nochmals anschauen. Liegt in der Nähe und daher die Entscheidung nicht schwer zu treffen. 

Früh kommen wir auf dem Camping Florival (ca. 22 €/Nacht für Bus+2E+2K+Strom) an und können problemlos für zwei Nächte einchecken. Wir bekommen einen perfekten Platz zugewiesen (Nr. 91) und genießen trotz der Hitze den Schatten unter dem Baum. Die Kids packen die Scooter aus und erkunden den Platz, wir legen die Füße hoch.

Später erkunden wir die Umgebung. Gleich in der Nähe (150m) ist ein großer Supermarkt der alles hat was zum Überleben nötig ist – und vieles mehr. In ca. 40min ist man zu Fuß gemütlich in der Stadtmitte und so vergeht der Tag, wir grillen uns gemütlich ein paar Spieße, lesen Bücher, spielen – bis uns das Licht verlässt.

Notre Dame in Guebwiller

Sam. 01. Juni 2019

Bereits früh morgens zeigt die Sonne ihre Kraft und weckt uns zeitig. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen für einen Vormittag im Dorf und wir laufen los. Unser Ziel – der alte Bahnhof von Guebwiller welches eine nette Konditorei mit sehr sehr leckeren Sache beherbergt. Wir können nicht nein sagen 🙂

Wir schlendern später weiter durch die alte Stadt, an der Notre Dame, dem Theodor Deck-Museum (leider geschlossen) und dem Dominikaner-Kloster vorbei. Über kleine Umwege und Seitengassen kommen wir schließlich wieder zurück zum Campingplatz. Inzwischen ist es richtig heiß geworden. Also den restlichen Tag die Füße hoch lagern, Eis essen und nicht zu viel bewegen.

Stadtpark Guebwiller

So. 02. Juni 2019

Manuela hat Angst in einen Stau zu kommen und drängt auf eine frühe Heimreise. Völlig unnötig. Vollkommen staufrei fahren wir durch bis Feldkirch.

Elass – wir kommen wieder !

PINCAMP

Heute stelle ich Euch eine neuen Service des ADAC vor. Die Webseite www.pincamp.de ist das neue Campingportal des ADAC und löst das die bisherige ADAC-Campingwelt ab. 

Wir nutzen den ADAC-Campingführer schon seit vielen Jahren, auch noch zu Zeiten als es keine nützliche Gadgets wie Smartphone oder einen europaweiten Roamingtarif gab. Analog und bewert hat er und auf der Suche nach tollen Plätzen stets geholfen.

PINCAMP sehe ich als nützliche Ergänzung – also schaut mal rein und klickt euch durch – wir werden es sicher machen und berichten dann gerne über unsere Erfahrungen.

INNSBRUCK 05|2019

Ein kurzes Wochenende in Innsbruck, den Silberbulli ausstauben und bewegen, gemütlich und entspannt mit den Öffi´s vom Campingpplatz Kranebitten in die Stadt fahren, brunchen, einen Stadtbummel machen und die Sonne genießen.

So war der Plan.
So haben wir ihn auch umgesetzt.

Einzige ungeplante Sache war die politischen Umwälzungen, die “Staatskrise” die Österreich erfasst hat. Dank #Strachevideos. Ich bin jetzt schon über 20 Jahren unterwegs aber noch nie habe ich so viel Zeit mit Online-Medien verbracht wie dieses Wochenende. Eine neue Erfahrung – brauche ich aber nicht öfters.

Campingplatz Kranebitterhof bei Innsbruck eine Empfehlung für eine Stadtbesichtigung, der Bus 4169 fährt ca. 200m an der Hauptstraße direkt in die Innenstadt. Ausstattung des Platzes ist nicht neu/modern, aber gut und sauber. Der Preis mit 36 € für Stellplatz inkl. Strom, 2 EW und 2 KI inkl. Ortstaxe ist hoch genug aber für einen Stadtplatz in Ordnung. Ob der Platz im Hochsommer (kaum Schattenplätze) empfehlenswert ist bezweifle ich allerdings. Achtung – Nähe Flugplatz, also mit absoluter Ruhe wird das hier nichts.

Kritikpunkt ist die Parkplatzsituation des Restaurant am Platz. Diese ist völlig unterdimensioniert mit dem Ergebnis, dass die Gäste ständig quer über den Platz irren um verzweifelt irgendwo einen Parkplatz zu finden. Das ist nicht nur lästig, mit Kinder die rumspielen auch ein Sicherheitsrisiko.

Gamsjagd auf der Alpe Palüd

Ein Jagderlebnis der besonderen Art.

Freitag 09. Nov. 
Am Nachmittag fahren wir mit Bernhard´s Jimmy hoch zur Jagdhütte oberhalb von Brand und richten uns ein. Wir hatten uns beraten und entschlossen, dass ich mit meiner Sauer 202, welche nur auf 100m eingeschlossen ist, heute nicht aktiv sein werde, sondern dafür die Pfeifer 7mm Rem.Mag. von Bernhard verwenden soll. Auf der Bänkle vor der Hütte mache ich mich mit der Waffe vertraut, lass mit der Pufferpatrone ein paar imaginäre Kugeln fliegen und dann brechen wir langsam auf in Richtung Alpe Palüd.

Dort angekommen glasen wir das Tal ab, auf dem Südhang haben wir nicht den erhofften Erfolg und so steigen wir langsam den Nordhang hoch und erblicken rasch die ersten Gämse hoch oben in den Felsen. Spielhähne ziehen laut maulend auf den Laschen hoch als wir vorbei pirschen – insgesamt bekommen wir 4 Stk. in den Anblick. Weiter oben haben wir guten Anblick auf eine Gruppe von 3 Stück, aber die Latschen machen es uns nicht möglich in eine gute Schußposition zu gelangen. Ein Hirschtier bekommen wir kurz in den Anblick und einen ungerader 10er Hirsch müssen wir ziehen lassen da er uns zu früh entdeckt hat sodass wir nicht reagieren konnten. Mit gutem Anblick aber ohne Jagderfolg zogen wir uns bei Beginn der Dämmung von der Alpe zurück und kamen bereits bei Dunkelheit unten bei der Jagdhütte wieder an.

Wie beendeten den Abend mit einer herzhaften Jause und entthronten den Jasskönig Müslebacher erfolgreich. Früh ging es über in die Bettruhe.

Samstag 10. Nov. 
Tagwache ungeplant um 4 Uhr – alle waren frühzeitig auf und der Duft von frischem Kaffee (Danke Bernhard) lockte.

Uum 6:30 Uhr sind wir wieder hoch auf die Alpe Palüd gefahren und dann auf dem Südhang bei starkem Föhnwind Richtung Amatschonjoch aufgestiegen. Auf dem Nordhang konnten wir eine Gruppe mit 4 Stück Gämsen ausmachen und querten hin den Palüdbach. Iim Latschenhang stiegen wir unter ständiger Beobachtung des erfahrenen Bocks, welcher sehr misstrauisch rübergeäugt hat, langsam auf und pirschten uns auf ca. 240m ran. Dann haben wir auf ca. 1.900m Höhe Halt gemacht und richteten uns rasch unter den Augen des Steinadlers, welcher über uns kreiste, schußbereit ein. Bernhard konnte mit dem Spektiv die Stücke, welche auf ca. 1.980m Höhe standen, gut ansprechen,  der Bock war noch zu jung, die Gais die rechts vom Bock stand war seine Wahl.

Der erste Schuß ging ab und das Stück zeichnete deutlich und zog – während die 3 vom Bock geführt nach links oben flüchteten – nach rechts die Schotterhalde geschwächt nach unten, blieb nach ca. 20m stehen und – inzwischen nachgeladen (bei der Pfeifer-Waffe nicht so schnell möglich) – erhielt es einen 2. Schuß, fiel regungslos und kullerte den Hang hinunter.

Wir stiegen auf und fanden das Stück auf Anhieb, der 1. Schuß ging genau aufs Blatt, hat aber das Stück – da es leicht schief stand – hinter den Rippen verlassen und die Leber verletzt. Der 2. Schuß war exakt aufs Blatt gegangen und sofort tödlich. Wir konnten das Stück im 9 Jahren bestimmen und brachen es – für den Adler – gleich vor Ort auf. Der Abstieg ging, das Stück an der Schnur hinter mir hergezogen, erstaunlich gut und unkompliziert.

Unter bei der Hütte sauber ausgewaschen und zum Lüften aufgehängt.

Ein spannendes und unvergessliches Jagderlebnis – ein kräftiges Waidmannsheil an Bernhard dafür.

Unsere Pirschroute